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Frühjahrsarbeiten auf dem Hopfenhof II – Wegackern (Anrainen), Schneiden und Aufleiten PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 24. April 2009 um 21:15 Uhr

Mit Fräse und Seitenschneider geht es nun durch die Reihen im Hopfen.
Das Auflockern des Bodens und das Schneiden bewirken zum einen, dass der Boden aufgelockert wird und Nährstoffe eindringen können und zum anderen werden mit dem Seitenschneider unnötige und überflüssige Triebe des Hopfens geschnitten.
Dadurch erhalten die größeren Triebe wiederum eine bessere Versorgung mit Nährstoffen.



Pro Hektar stehen je nach Sorte 1.800 - 2.000 Hopfenstöcke. Für jeden Stock müssen jedes Jahr zwei Aufleitdrähte angebracht werden. Dazu ist am Frontlader des Schleppers eine sogenannte Kanzel angebracht. Mit Hilfe dieser Kanzel können 2 - 3 Arbeitskräfte den Aufleitdraht am Drahtnetz in 7 Meter Höhe befestigen. Anschließend verankern 3 Personen den Draht im Boden. Er erhält einen Knoten und wird mit einem Treteisen in den Boden eingesteckt. Ein solches Team befestigt pro Tag 8.000 - 10.000 Drähte.

Wie Spinnenfäden durchziehen die Anleitdrähte das gesamte Hopfenfeld. Nun hat der Hopfen eine Rankhilfe und wächst somit täglich bis zu 0,30 cm.

Stanislaw, Zdszislaw und Stanislaw sind dabei die letzten Rankhilfen (Drähte) zu befestigen. Hierzu stehen die beiden auf der Hopfenkanzel und knüpfen Draht für Draht um der Pflanze die nötige Rankhilfe zu geben. Bisher sind rund 70000 Drähte geknüpft worden.


Am Ende der Woche werden die ersten Hopfenstöcke angeleitet, um so der Sonne entgegen zu ranken.